Ein Vitamin-D-Mangel wird bei schwerkranken Patienten auf Intensivstationen mit höheren
Infektionsraten, längerer Behandlungsdauer und erhöhter Sterblichkeit in Zusammenhang
gebracht. Dabei wurden allerdings recht heterogene Patientengruppen zu unterschiedlichen
Zeitpunkten untersucht, sodass endgültige Aussagen schwierig sind. Die Prävalenz des
Vitamin-D-Mangels und Assoziationen mit der Prognose bei Patienten einer chirurgischen
Intensivstation hat nun eine Gruppe aus dem Massachusetts General Hospital untersucht.